Monostorapáti

 

English  Magyar

Das Dorf Monostorapáti befindet sich im Komitat Veszprém, im Östlichen Teil des Tapolcaer – Beckens, im Tal der Berge zwischen Bakony und Kali – Becken, nicht weit von der Stadt Tapolca.
Das Dorf gehört zum Nationalpark des Balaton – Hochlandes: es ist im Norden durch “Agártető” im Südosten durch “Boncsos” im Süden durch “Sátormapuszta” und im Westen durch Hegyesd begrenzt. Vom Berggipfel “Boncsos” hat man ein wundershönes Panorama auf dem Plattensee, die umliegenden Berge und auf das Kali – Becken.

Die im Tal des Baches “Eger” liegende Gemeinde bekam ihren Namen von der im XII- en Jahrhundert gebauten Benedeiktiner Abtei, deren Ruine man auch heute noch sehen kann. Dann trug das Dorf den Namen Almád, und in der Zeit des Königs Matthias bekam es den Namen Monostorapáti.
Der Ort war ständig bewohnt, mehrere Wassermühlen waren hier in Betrieb, die Landwirtschaft sicherte das Auskommen, vor allem der Weinbau und die Tierzucht.
Der Stolz des Dorfes ist die von dem Veszprémer Bischof Márton Padányi Bíró im Jahre 1752 gebaute Katholische Kirche. Ihre Fresken hat Ferenc Bucher Xavér angefertigt, das Altarbild stellt Nepomuk Sankt Johannes dar. Die äussere Renovierung der Kirche (Barokk) und die Restaurierung der Fresken wurden im Jahre 2005 beendet.

Im Garten der Kirche findet man das 1989 eingeweihte Heldendenkmal der Opfer des ersten und zweiten Weltkrieges. Den Turulvogel hat der Bildhauer Sándor Matos geschaffen.
Die Grundschullehrerin Frau Dénes, geborene Irma Szuper hat dem Dorf eine ortsgeschichtliche Sammlung verehrt, die im zeitgetreu renovierten Dorfmuseum untergebracht ist. Die Ausstellung ist im Sommer täglich geöffnet, aber auf Wunsch kann man sie jederzeit besichtigen.
Die Gemeinde hat 1200 Einwohner, die Kinder können in den fünfzigköpfigen Kindergarten und in die achtklassige Grundschule gehen. Arbeitsmöglichkeiten bieten ausser den Gemeindeinstitutionen (Kindergarten, Schule, Kreisnotariat) die industrielle Genossenschaft ESTM, der Abfüllbetrieb MONTI, die Försterei Bakonyerdő und mehrere örtliche Unternehmen. Ein Teil der arbeitsfähigen Altersklasse fährt nach Veszprém und Tapolca zur Arbeit. Der Ort liegt verkehrsgünstig, ein Nachteil ist aber der immer grösser werdende Lastwagen- und Güterverkehr.

Die Bewohner können die niveauvollen örtlichen Dienstleistungen in Anspruch nehmen: ärztliche und zahnärztliche Versorgung, Apotheke, Post, Gemeindegeschäftsabwicklung, Weitere Dienstleistungen von hohem Niveau, wie Lebensmittelgeschäfte, Gaststätten, Blumengeschäft, Geschäft für technische Waren, Kosmetik, Friseursalon stehen zur Verfügung.
Die Entwicklung der Gemeinde wird von den Grundprinzipien des 2006 angenommenen Regelungsplanes. Im Interesse des Ausbaus der Internet – Verbindungen wurden drei E-Ungarn- Punkte installiert.
Ein modernes Kulturhaus erwartet mit guten Programmen seine Gäste. Mit Hilfe einer Sapard Bewerbung haben wir eine Erneuerung des Dorfzentrums und Kulturhauses, im Rahmen des Phare- Programms die Erweiterung der Schule durchgeführt.
Das Netz der öffentlichen Werke (Wasser, Strom, Gas, Telefon) ist ausgebaut, die Schmutzwasserbeseitigung wird 2006 ausgebaut.
Das Leben im Dorf ist aktiv. Vereine, Zivilorganisationen organisieren das gesellschaftliche Leben, die Veranstaltungen: Umzüge zur Weinlese, Begrüssung der Alten, Dorftag.
Die wichtigsten Ereignisse im Leben des Dorfes sind im Juli die Veranstaltungen des “Tals der Künste”. Für diese zehn Tage kommen viele Besucher ins Dorf, wo sie im Rahmen des Dorftourismus Unterkunft finden können.
Das Dorf nimmt vom Anfang an am Treffen der Gemeinden mit Namen „Apáti” teil, das schon Tradion geworden ist, und seit 2002 sind wir Teilnehmer an den Landesveranstaltungen der Schulen von “Monostor”.


Die Gastfreundschaft ist in unserem Dorf schon seit dem XI. Jahrhundert wohl bekannt.
Am Anfang boten die Benediktiner eine Herberge für die ermüdete Reisende in ihrem Kloster, dessen Ruine können die Touristen auch noch heute im Wald in der Nähe des heutigen Dorfes besichtigen können.
Monostorapáti tritt dem Dorftourismus 1986 bei. Im Rahmen dieser Organisation sind auch ausländische Gäste empfangen. Zur Zeit gibt es 118 offizieller Gastgeber, sie bieten insgesamt 295 Zimmer (d.h. 602 Plätze) an.

Unser Dorf hat eine sehr gute geographische Lage. Budapest und Wien ist in der gleichen Entfernung von Monostorapáti, die Autofahrt dauert ca. 2 Stunden. Der Flughafen von Sármellék liegt 35 km weit von uns. Man kann den Plattensee durch den Weinberg unter kurze Zeit erreichen, der Weg ist ca. 12 Km. Tapolca liegt 12, Veszprém liegt 36 km weit von uns, beide Städte sind leicht zu erreichen, da die Landeshauptstrasse Nr 74, die Veszprém mit Tapolca verbindet, das Dorf durchquert.
Monostorapáti ist von Wälder umschlingt. Die Wälder bestehen aus Eiche, Zerreiche, Buche, Rotbuche, ein wenig Nadelbäumen und Akazie. Rundum das Dorf auf dem Waldgebiet entspringen Quellen, die der Touristen einen hervorragenden Ausflugsziel anbieten. Zur Ruine des ehemaligen Benediktinerklosters sind regelmäßig Wanderungen mit Begleiter geführt. Neben den Mauerresten steht eine Gedenksäule, als Erinnerung an das ehemalige Dorf Almád, von dem das heutige Monostorapáti erwachsen ist. Die Einwohner erinnern sich an ihre Ahnen im Rahmen eines besinnlichen Gedächtnisfestes an jedem Pfingstmontag hier, auf der kleinen Waldlichtung.
Das wildreichen Waldgebiet zieht viele, sogar auch ausländische Jäger zu uns: man kann an Treibjagden teilnehmen, Edel- oder Damhirsche, Reh, Muffelwild und Wildschwein treffen, Fuchs, Fasanen oder Schnepfe erwischen. Die Jagd wird vom Forstamt organisiert, das Forstamtbüro befindet sich im Dorf.
Wir sind stolz auf unseren Weinberg, wo die besten Weine der Gegend hergestellt sind. Die Würze der Weine gibt der Boden, dessen Grund Basalt ist. Traditionelle Weinart sind der Riesling und der Rieslingsilvaner, heutzutage sind aber auch Chardonnay, Grauer Mönch, Zweigelt, Blaufranken, Othello und Isabella angebaut. Die Weinbauer bieten ihre Weine jeder Gäste gern an.
Unser Dorf nimmt Teil jedes Jahr das Kulturfestival “Tal der Künste” an. Diese Veranstaltung dauert 10 Tage, und bietet ein buntes Programm: Konzertstücke in der Kirche, Leichtmusik auf der Bühne bei Fußballplatz, Ausstellungen im Kulturhaus und in der Schule, etc. an. Unser Dorfmuseum ist im ganzen Jahr zu besichtigen. Unser ältestes Kunstdenkmal ist die katholische Kirche, die im 18. Jahrhundert, in der Zeit von Bischof Padányi Bíró Márton, im Barockstil gebaut wurde. Nach einer mehrjährigen Renovierung hat sie ihre ehemalige Schönheit zurückerhalten.

Wir hoffen Sie in unserem Dorf baldmöglichst begrüßen zu können!